Wohin geht der Mensch?*

Seit der Mensch existiert, hat es ununterbrochen Bewusstseinsveränderungen gegeben, wie man unschwer an den Entwicklungen der Kulturen erkennen kann. Denken wir zum Beispiel an den Schritt vom Jäger und Sammler zum sesshaften Menschen, der Ackerbau und Viehzucht betrieb. Ein anderer bedeutender Schritt war die Renaissance mit der Erkenntnis, dass der Planet Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist.

Jean Gebser** hat die Bewusstseinsentwicklung in Ebenen dargestellt. Er nennt die Ebene, in der sich ein Großteil der Menschheit seit vielleicht 3.000 Jahren befindet und sich langsam verändert, die Mentale Ebene.

Die uns bevorstehende Bewusstseinsveränderung zum sogenannten Integralen Bewusstsein könnte zu einem Quantensprung werden, der vielleicht notwendig ist, um eine globale Selbstzerstörung zu verhindern.

Das 20. Jahrhundert war geprägt von zwei Weltkriegen und mehreren Kriegen in einzelnen Ländern der Erde. Dazu gab es Wirtschaftskrisen und verschiedene Pandemien, ausgelöst durch gefährliche Viren-Mutationen. Seit vielen Jahrzehnten warnen Philosophen, Psychologen und Naturwissenschaftler vor einer globalen Katastrophe, wenn der nötige Bewusstseinswandel nicht vollzogen wird.

* Nach dem gleichnamigen Buch von Hugo M. Enomiya-Lassalle, 1898 – 1990, Jesuitenpater und anerkannter Zen-Meister, Wegbereiter der Verständigung zwischen Zen-Buddhismus und Christentum (wikipedia)
** Jean Gebser, 1905 – 1973, Philosoph und Schriftsteller, etablierte ein Strukturmodell der Bewusstseinsgeschichte des Menschen (wikipedia)

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